Die Datenübertragung der IR-Fernbedienungen zu verstehen war tatsächlich so einfach wie ich es mir vorgestellt hatte. Mit einer Fotodiode und ein paar anderen Bauteilen am Oszilloskop kamen wir schnell dahinter: Es handelt sich — zumindest bei den meisten Firmen — um ein 38 kHz-Signal, welchem die Daten mit verschiedenen Pulsweiten für eins und null aufmoduliert werden.
 Die erste selbstgebaute Hardware zum Empfang funktionierte mit einem Verstärker, einem Glätter und einem Schmitt-Trigger ganz gut - aber nur auf kurze Distanz und bei wenig Umgebungslicht. Die Idee, nur die 38 kHz zu verstärken war zwar da, der fertige Empfangsbaustein vom Elektronikversand inzwischen aber auch, und somit hatte sich das Thema dann auch erledigt. :) Für den Anschluss an die serielle Schnittstelle des Computers haben wir die Steuerleitungen missbraucht — unschön, aber sehr praktikabel.
 Die Sendeschaltung ist auch relativ einfach: Sie generiert ein 38 kHz-Singal, welches durch einen Kondensator noch ein wenig abgerundet wird. Die Modulation geschieht über einen passenden Eingang des NE555 — das richtige Timing wird dem Computer und der Software überlassen. Das entstandene Signal kann also direkt gesendet werden.
 Leider habe ich nur noch den Schaltplan vom Sendeteil gefunden, das Layout ist aber (glaube ich) von der gesamten Schaltung. Ich habe die Grafiken aber eh nur auf diese Seite gestellt, um ein paar mehr oder weniger schöne Bildchen zu haben. Richtig interessieren tut das sicher eh keinen mehr — schließlich kann man ja heutzutage alles (besser) im Internet finden. Und das ist gut so.
Jetzt fehlt noch die
Software»
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