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Nach dem Testen des heißen Stuhles war es klar, dass der viel zu sicher ist.Der Schwerpunkt ist sehr tief — die Spurweite groß — bei unserem kleinen Hügel ist ein eleganter Sturz fast unmöglich. Es ist wie mit Auto und Motorrad: Die Verletzungswahrscheinlichkeit ist beim Motorrad einfach höher. Um hier noch Rumposen zu können braucht man also ein Schnee-Motorrad.

Damit es cool klingt wollte ich es Snow-Bike nennen, doch ein gewisses weibliches Wesen meinte, dass es mit dem grauen Fell aussehe es aus wie ein Esel und daher bekam es den Namen Ski-Mule.

Das Grundgerüst ist schnell aus alten Lattenrost-Latten zusammengezimmert. Drei kleine Podeststreben und ein breites Brett drauf ergeben die Sitzbank, zwei Querbalken wirken Scherkräften entgegen. Damit man (bzw. Frau ;-) ) sich keine blauen Flecken holt wird die Sitzbank noch mit ein wenig Komfort versehen: Schaumstoff aus einer alten Matratze aufgeklebt und mit Teppichresten aus dem Teppichladen (damals für den Dämmer besorgt) umschlossen ergibt eine strapazierfähige Polsterung.

Der Lenker aus einem PVC-Abwasserrohr ist eher als ein Griff zum Festhalten gedacht. Die Idee ist, dass man den Ski-Mule wie ein Snowboard mit Verlagerung des Gewichtes steuert. Sicherheit darf auch hier natürlich nicht zu kurz kommen, also muss noch eine Beleuchtung her. Die gefundene Laterne passt sehr gut zu dem ganzen Eselgedanken... finde ich.

Fahrtechniken und natürlich die spektakulärsten Stürze erwarten dich auf der Seite über die ersten
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