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Verschiedene Biertests sind geplant, wobei der Pils-Vergleich sicher der schwierigste wird. Angefangen haben wir mit etwas Einfacherem — Dem Weizenbiertest:

Man nehme 11 verschiedene Weizenbiere, darunter auch solche Klopper wie Ökobier und Alkoholfreies Weizen. Für 3 Testpersonen werden dann noch insgesamt 33 gleiche Becher benötigt.

Wir gehen natürlich sehr wissenschaftlich ans Werk, das heißt: Doppelblindversuche sind angesagt. Man schnappe sich also eine Biologiestudentin (die sich mit solchen Tests auskennen sollte) und die die Biere in Becher aufteilt. Sie alleine kennt die Zuordnung von Bechernummer und Biersorte und darf während des eigentlichen Versuches leider nicht anwesend sein.
Im laufe des Versuches testet man die einzelnen Biere gegeneinander und bringt sie in eine Reihenfolge von "lecker-kauf-ich-wieder" bis zu "dieses-zeug-kann-ich- nicht-austrinken" (Ja, das gab's wirklich).

Einer der Kollegen hat das Konzept in den falschen Hals bekommen: Er hat einfach alles der Reihe nach ausgetrunken und zum Schluss gesagt: "Nummer 5 ist Erdinger " (Er hatte übrigens recht! :) )

Wir anderen haben die Biere erstmal in 3 grobe Gruppen aufgeteilt: "gut", "mittel" und "schlecht". Dieses ging sehr schnell und erstaunlicherweise haben wir auch die gleichen Biere den gleichen Gruppen zugeordnet. Eine Ausnahme gab es, die bei dem einem Tester sehr gut benotet wurde und bei dem andern auf einem schlechten Platz zu finden war. Beim Tauschen der Gläser stellten wir fest, dass sie unterschiedlich schmeckten. Das eine war auch schal - hier ist also offensichtlich irgendetwas bei Paulaner und Franziskaner schief gelaufen, was man auch an den Ränkings in der Tabelle sehen kann:

Christian
boernson

Erdinger

Paulaner

Prinzregent Luitpold

Erdinger

Franziskaner

Prinzregent Luitpold

Schnieders Weisse

Hansa

Öttinger

Maissels Weisse

Schöfferhofer

Öttinger

Hansa

Franziskaner

Engel Öko

Schreiders Weisse

Maissels Weisse

Schöfferhofer

Paulaner

Engel Öko

Der Versuch muss zwar dringen wiederholt werden — war aber trotzdem ein Erfolg, denn es zeigte sich deutlich: Die teureren Standard-Marken-Biere sind durchweg besser als die billigen und die komischen. Gespannt waren wir auf das Ökobier, welches angeblich zigtausend Preise gewonnen haben soll; es hat uns aber eher weniger gemundet. Das alkoholfreie Bier wurde leider disqualifiziert, weil es schon schlecht geworden war (Ich habe ein anderes Mal eine gute Flasche probiert und danach überlegt, ob ich Erdinger verklagen sollte — Eine Frechheit, so was als Bier zu verkaufen!).

Wir freuen uns schon auf die nächsten Tests - insbesondere den Pilstest!

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