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Klosterpark Cache
N53 32.176
E7   55.461
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Dieser Cache ist leider nach einigen Monaten verschwunden. Es konnten nur noch wenige einzelne Teile des Inhaltes gefunden werden. Wahrscheinlich sind Tiere oder die zahlreichen spielenden Kinder in der Gegend schuld. Anscheinend ist die Gegend nicht geeignet für einen einfachen Cache. Bis ich einen raffinierteren Cachebehälter wie bei Area52 angebracht habe ist dieser Cache leider nicht existent.

Parken kann man in der Strasse "Am Klosterpark":
N53 32. 280
E7   55. 520

Örtlichkeit

Das Gelände des Klosters Oestringfelde liegt auf einem Sporn des oldenburgisch-ostfriesischen Geestrückens. Vier Kilometer nördlich befindet sich Jever auf einer vorgelagerten Sanddüne. Der Ort war seit prähistorischen Zeiten besiedelt, frühere Steingräber sind vermutlich vor 5500 Jahren errichtet worden, es gab Hügelgräber und das große Gräberfeld von Schortens (An der Plaggestrasse erinnert ein großer Stein daran). Das spätere Kloster Oestringfelde soll auf einer heidnischen heiligen Stätte errichtet worden sein.


Geschichtliches


Die Errichtung des Klosters steht in Zusammenhang mit den lanwahrenden, erbitterten Stammesfehden der Oestringer im 12.Jahrhundert. Aus der "Oestringer Chronik" geht hervor, dass im Jahre 1153 ein Ritterheer des sächsischen Herzogs Heinrich des Löwen - das den Streit schlichten sollte - von den Oestringer Bauernkriegern besiegt wurde. Auf Grund eines Gelübdtes erbauten die Oestringer danach die Schortenser Kirche.

Die "Oestringer Fehde" aber schwellte weiter. Jetzt waren die Rüstringer die Hauptgegner. Es kam von neuem zu einem erbitterten Kampf. Im Jahre 1176 mussten sich die Rüstringer bei Schakelhave geschlagen geben. Endlich konnte durch Vermittlung des Erzbischofs von Bremen der Friede geschlossen werden. Aus Dankbarkeit gelobten die Oestringer, auf dem Felde ihres größten Sieges ein Kloster zu errichten. Dies geschah um 1200.


Zeichnung aus dem 18. Jahrhundert

Die ersten Bewohner des Klosters waren Benediktiner-Mönch-Chorherren, die sich, wie es heißt, durch "Gelehrsamkeit", Wissenschaft und Gerechtigkeit auszeichneten. Die Benediktiner mussten im 14.Jahrhundert der grassierenden Pest weichen, die zum Tod von bis zu 85 % der Bevölkerung führte. So strand das Kloster stand eine Zeitlang leer und man suchte nach neuen Insassen. Um 1350 zogen Ordensschwestern der Dominikaner ein. Mehr als 200 Jahre haben die Nonnen in Oestringfelde gewirkt. Während der Herrschaft Fräulein Marias von Jever fand im Jeverland 1530 die Reformation Eingang. Aber die Herrin konnte sich nicht entschließen, das Kloster aufzuheben und zu enteignen. Sie hat zeitlebens ihre schützende Hand über das Kloster gehalten. Die Nonnen durften bis zu ihrem Lebensende in Oestringfelde bleiben. Erst 1577 unter Graf Johan VII. wurde das Kloster verstaatlicht.

In der Chronik aus dem 15. Jahrhundert ist von einem Turm in Oestringen die Rede, die sich an Mächtigkeit mit dem Turm der Kirchen zu Marienhafe messen könne. Gemeint ist der Turm der Klosterkirche, der im Jahre 1323 "zur Ehre Gottes und unseren lieben Fraue" errichtet wurde. Er mag in kriegerischen Zeiten auch als Zuflucht und Bollwerk gedient haben.

Nach der Reformation geriet das Kloster in Verfall. Nach den Oldenburger Grafen regierten 1667 die Fürsten von Anhalt-Zerbst im Jeverland. Fürst Friedrich August brauchte Steine für Kasernenbauten, daher ließ er den Turm im Jahre 1769 unter dem Protest der Bevölkerung abbrechen.

Das Klostervorwerk mit dem landwirtschaftlichen Betrieb wurde verpachtet. Im Jahre 1839 erwarb Hofrat Ehrentraut das Gut. Er ließ das Gelände des ehemaligen Klosters aufräumen und für Anpflanzungen herrichten. Ihm verdanken wir den heutigen Klosterpark, der im "englischen Stiel" angelegt ist, das heißt: Die Wege werden durch Tieferlegen versteckt und spielen mit langen freien Sichtachsen einen wesentlich größeren Park vor. Ehrentraut ließ auch den Untergrund des Turmes freilegen und auf dessen Fuß (Die Fundamente sollen sieben Meter in die Tiefe reichen) aus den vorgefundenen Quadersteinen jene Ruine errichten, die in diesem Cache aufgesucht wird.


Klosterruine in Oestringfelde

1920 wurde die Parkanlage von der Gemeinde Schortens erworben und seit 1985 ist sie als Klosterpark Östringfelde als Landschaftsschutzgebiet eingetragen. Die Klosteranlage ist nie archäologisch untersucht worden - die Fundamente befinden sich noch heute unter den Schutthügeln.


Klosterpark-Cache


Die Suche nach dem Cache beginnt bei der Ruine des Turmes (Cache- Koordinaten):
Die baufällige Kirche wurde im Jahre 16AB abgerissen, die Grundmauern des Klosters befinden sich aber immer noch unter den umliegenden C Schutthügeln. Der Turm selber stand hier DE volle Jahrzehnte, bis auch seine letzten FG Meter dem Erdboden gleich gemacht wurden.
Um nicht direkt durch das Gelände des Regionalen Umwelt Zentrums laufen zu müssen, sollte man sich erstmal ca. 100m westwärts von der Ruine entfernen.

Der Cache befindet sich bei:
N53 32. ABC
E7 55. D(E+F)G


Zusätzlicher Hinweis:
Orv Ubpujnffre avzzg qre Nygr qra Whatra va Fpuhgm!
 
A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Link zum Cache bei geocaching.com:
Klosterpark-Cache »

Klosterpark-Cache-Kamera

In dem Cache befindet sich eine Kamera, mit der man ein Bild von sich machen kann. Eine Bedienungsanleitung der Kamera befindet sich hier.